„La Strada – Das Lied der Straße" ist ein Stoff der Stunde. Ohne zu urteilen, stellt die Erzählung die Frage nach der Einsamkeit des alten (weißen) Hetero-Mannes, der mehr drischt als denkt."

(Nachtkritik)

 

 

LA La Strada Chemnitz 5STRADA

 

Das Lied der Strasse

 

 

Schauspiel von

GEROLD THEOBALT

 

Nach dem Drehbuch von Federico Fellini,

Tullio Pinelli und Ennio Flaiano

 

3 D, 2 H (Mehrfachbesetzung) / var. Dek.

SEA 02.08.2007 See-Burgtheater CH-Kreuzlingen

15.06.2012 Altes Schauspielhaus Stuttgart

 

Pr. 16.03.2019 Städtische Theater Chemnitz

Regie Robert Czechowski

 

La Strada Chemnitz 4Der Schausteller Zampano kauft die scheinbar tumbe Gelsomina ihrer geldgierigen Mutter ab. Gelsomina soll ihm nicht nur assistieren, sondern auch sexuell zur Verfügung stehen. Die beiden sind aufeinander angewiesen.

Doch während Zampano, viehisch und versoffen, zu keinen Gefühlen fähig ist, hängt Gelsomina trotz aller Misshandlungen ihr Herz an ihn. Aber in Zampanos Gefühlkanon taucht das Wort Liebe nicht auf. Erst als Gelsomina sich in den Seiltänzer Matto verliebt, brechen Zampanos Gefühle hervor. Doch damit nimmt die Katastrophe ihren Lauf ...

 

 

Presse zur Produktion in Chemnitz:

 

La Strada Chemnitz 3„Das Schauspiel Chemnitz bringt Federico Fellinis Filmklassiker ‚La Strada‘ auf die Bühne und schafft so ein eigenes Kunstwerk mit Sogwirkung, ohne das Original zu entstellen. [...] Dirk Glodde markiert den großen Zampano als abgehalftertes Urvieh, Aufschneider und Grobian, der sich nimmt was er will. Rücksicht kennt er nicht. Und doch sehnt auch er sich nach Liebe und Gesellschaft - wie alle Protagonisten.[...] Das Stück abstrahiert enorm und führt damit Fellinis Methode, Bilder symbolisch aufzuladen noch weiter." (Freie Presse)


La Strada Chemnitz 1„Regisseur Robert Czechowski erzählt die Geschichte mit leisen Tönen und Fingerspitzengefühl. Er gibt den Zuschauern die Möglichkeit, tief in die Seelen der Figuren zu blicken. [...] Ein Filmklassiker auf der Bühne, kann das funktionieren? Es kann! Das zeigte das Publikum mit einem begeisterten Applaus." (Morgenpost Chemnitz)

 

 

 

Weitere Pressestimmen:

 

Altes Schauspielhaus zeigt eine beeindruckende Dramatisierung von Fellinis „La Strada – Das Lied der Straße […] Eine gleichermaßen feinsinnige wie kraftvolle theatralische Studie über die Macht der Armut.

Wer in ihrem Würgegriff steckt, ist abgekoppelt von Gefühlen wie Mitmenschlichkeit und Liebe.“ (Stuttgarter Nachrichten)

 

Die Figuren dieses Stücks beanspruchen in keinem Moment, realistisch zu sein. Sie sind Modelle, wie Film und Theater sie erfinden, um menschliche Konstellationen in greller Übertreibung auf den Punkt bringen – und genau darin liegt der Reiz.“ (Stuttgarter Zeitung)

 

 

 

 

 

THEOBALTGerold Theobalt, geb. 1957 in Gelsenkirchen, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Pädagogik in Köln und Berlin. Seit 1982/83 Schauspieldramaturg und Hausautor am Schloßtheater Moers, seit 1987/88 in selber Funktion an den Wuppertaler Bühnen. Spielzeit 1993/94 - 2001/2002 Stellvertretender Schauspielintendant und Chefdramaturg an den Wuppertaler Bühnen - später Schillertheater NRW. Er schreibt Schauspiele, Kinderstücke, Romanbearbeitungen und Libretti sowie Stückübersetzungen aus dem Englischen und konzipiert Revuen und andere Bühnenprogramme. Seit 1999 arbeitet er ferner als Lehrbeauftragter an der Internationalen Filmschule Köln (IFS) für Drehbuch u. angewandte Dramaturgie und seit 2000 lehrt Gerold Theobalt „Theaterästhetik und Stückanalyse“ an der „Folkwang- Universität der Künste“ in Bochum und Essen.

 

 

 

Fotos © Dieter Wuschanski/ Städtische Theater Chemnitz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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