Nach dem Riesenerfolg in New York!

Gefeierte Europäische Erstaufführung am Landestheater Salzburg

 

 

 

 

 

NICHTSDry Powder Salzburg-2

 

GEHT

 

MEHR

 

(Dry Powder)

 

 

  

Stück von

SARAH BURGESS

 

Deutsch von Hagen Horst

1 D, 3 H / var. Dek.

 

UA 22. März 2016 The Public Theatre, New York

 

DSE 25. Januar 2018 Landestheater Salzburg, unter dem Titel DRY POWDER

In der Regie von Claus Tröger  

Mit Axel Meinhardt, Britta Bayer, Marcus Bluhm, Sascha Oskar Weis

 

 

26. Januar 2018 Hamstead Theatre, London

 

 

 

Dry Powder Salzburg-3Die Kapitalgesellschaft KMM hat gerade massenhafte Entlassungen bei einer Supermarktkette durchgesetzt, als ihr Präsident Rick sich eine extravagante Verlobungsfeier gönnt, Elefant inklusive. In den Medien bricht ein Shitstorm los und Demonstranten belagern die Firmensitze der Investoren von KMM. Zum Glück hat Seth, einer von Ricks Partnern, einen vielversprechenden Deal an Land gezogen: Der amerikanische Reisegepäck-Hersteller Landmark Luggage könnte für einen Spottpreis übernommen werden. Diese Übernahme, verbunden mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze im Inland, könnte KMM endlich aus den negativen Schlagzeilen holen. Seths Kollegin und Konkurrentin Jenny will Landmark anschließend auflösen, um maximalen Gewinn zu erzielen. Seth dagegen fühlt sich dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern moralisch verpflichtet und kämpft um eine Einigung auf Vertrauensbasis – bis er eine große Überraschung erlebt … Ein fesselndes, scharfsinniges Stück über Ethik und Moral versus Raubtierkapitalismus.

 

NICHTS GEHT MEHR (Dry Powder) ist das erste Stück der jungen amerikanischen Autorin Sarah Burgess und wurde der Sensationserfolg der Saison 2015/2016 am New Yorker Public Theater. In ihren pointierten Dialogen trifft Burgess exakt den Ton des Wall-Street-Jargons und zeichnet mit scharfen Strichen das Porträt des entfesselten Kapitalismus. Dank seiner facettenreichen Protagonisten ist NICHTS GEHT MEHR aber vor allem ein höchst unterhaltsames Zeitstück.

 

und das sagt die Presse:

 

Dry Powder Salzburg-4„Burgess' Theater-Satire aus dem Jahr 2016 trifft den Nerv der Zeit. Die europäische Erstaufführung in den Kammerspielen des Salzburger Landestheaters lässt erahnen, warum. Wir sehen Raubtieren beim verbalen Infight zu. Die Schärfe der Dialoge kann nicht verbergen, dass Ethik und Moral auf dieser Höhe des Wolkenkratzers ohnehin nicht mehr zählen. Die Betroffenen bekommt man da oben ohnehin nicht zu sehen.

 

Die Inszenierung von Claus Tröger könnte noch etwas Detailschärfe vertragen. Doch die Grundrichtung stimmt. Britta Bayer hat die dankbarste Rolle gezogen. Ihre Figur Jenny ist die einzige Frau in diesem Männersystem. Sie erlaubt sich keine Schwäche. Diese Härte gegenüber allem und jedem ringt Respekt ab. Axel Meinhardt wiederum spielt den altersmüden Firmenchef beinahe maskenhaft. Marcus Bluhm und Sascha Oskar Weis stechen aus dem Quartett heraus: Als Verhandler Seth und Jeff versuchen sie sich an einer Übernahme mit menschlichen Zügen.

 

Am Ende gewinnt keine dieser Figuren unsere Sympathie. Das ist diesem Berufsstand wohl eigen. Nicht angenehm, aber notwendig, dieser Theaterabend.“ Salzburger Nachrichten

 

”Ein erschreckend komisches Stück.“ VARIETY

 

Nach abgeschlossenem Filmstudium schrieb Sarah Burgess für private Theaterprojekte, als der Intendant des Public Theater New York, Oskar Eustis, auf ihr erstes abendfüllendes Stück aufmerksam wurde. In der Inszenierung von Thomas Kail, Regisseur des Erfolgsmusicals „Hamilton“, sorgte „Dry Powder“ für einhellige Begeisterung. Burgess erhielt dafür 2016 den hochdotierten Laurents/Hatcher Foundation Award und war nominiert für den Blackburn Prize 2015/2016.

 

 

 

Alle Fotos der Produktion Salzburger Landestheater © Anna Maria Löffelberger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

drucken nach oben
Datenschutz | Impressum | Disclaimer

© 2018
PER H. LAUKE VERLAG
Hamburg